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October 11, 2017

So geht Guerilla-Marketing: Mit Mut und ohne Angst – Auffallen um (fast) jeden Preis – Vorsichtig und brav führt in die Sackgasse – Anders als die anderen sichert Erfolg

Wien, 11. Oktober 2017 – Dieter Bohlen, Richard Lugner und Richard Branson tun es. Sie sind sowohl Clowns, als auch beinharte Business-Krieger. In die gleiche Kerbe schlägt der Wiener „Werbetherapeut” Alois Gmeiner. Er rät Startups und Unternehmern, in der Kommunikation über ihren Schatten zu springen und unkonventionelle Wege zu gehen: “Jetzt ist die Zeit, um die Tools von Guerilla-Marketing zu nutzen und anders als die anderen zu agieren. Egal, ob Handwerker, Hotelier oder Gastronom: Springt über Euren eigenen Schatten. Wagt euch an Ideen und nutzt Kreativität. Unternehmer sind leider meist nur Unterlasser. Ich zeige in meinen Kreativ-Coachings was alles möglich ist – und wie erfolgreich das Unmögliche sein kann.”

Der Monat der außergewöhnlichen Tiere: NatGeo Wild präsentiert ab dem 1.9. täglich den "Freaky September" (Foto: Nat Geo Wild/National Geographic Channels)

Um heutzutage erfolgreiches Marketing zu betreiben, muss man laut Gmeiner – vor allem in jenen Branchen, die hart umkämpft und hohen Konkurrenzdruck ausgesetzt sind – einfach mal alles auf den Kopf stellen, um zu neuen Ideen zu kommen. Kreativität und Mut sind dort gefragt, wo sich andere lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Klassisch langweiliges Marketing und Werbung haben längst ausgedient – Killerinstinkt ist gefragt. Auch und gerade bei Low-Budget-Werbung und Guerilla-Marketing-Aktionen.

Die Angst vor den Kosten, vor Blamagen oder dem Gerede innerhalb der Branche, oder bei den Nachbarn, lässt viele Unternehmer, Produktmanager und Marketingleiter zögern und vergessen, dass die Big Player vielfach kaum einen Gedanken an ihr Image oder Getuschel verschwenden. Sie agieren wie Krieger (auch wenn es das Unternehmensleitbild in noch so schönen Worten heraufbeschwören will)! Branson verkleidet sich als Drag-Queen, Richard Lugner lädt um teures Geld kapriziöse Hollywood-Diven auf den Opernball und Dieter Bohlen – na ja, der ist eben Dieter Bohlen.

Wer aber denkt, gutes Marketing zur Kunden-Akquise muss teuer sein, der irrt. Gmeiner zeigt in seinen Guerilla-Marketing-Coachings, wie man es schafft, auch mit wenig Budget auf die Titelseiten zu kommen oder durch aktiven Verkauf die Umsätze in kurzer Zeit zu steigern.

Die besten Guerilla-Marketing-Tipps:

  • Kontrovers sein (Auffallen um jeden Preis)
  • Neues Werben (Klassische und teure Marketing-Maßnahmen gehören der Vergangenheit an)
  • Neue Medien nutzen (Facebook-Werbung und Online-PR brauchen keine hohen Budgets)
  • Biss zeigen (Mimosen-Taktik ist fehl am Platz)
  • Neue Ideen auch sofort nutzen und umsetzen (Keine Idee – Kein Erfolg)
  • Einzigartig sein (Das angehen, wo es vielen an Mut mangelt)

“Hoteliers, schmeißt endlich die Architekten und Baumeister aus Euren Hotels” – Werbetherapeut: “Neubau bringt nur kurzfristig Aufschwung, generelle Marketing-Idee muss stimmen”

Anders sein: Werbetherapeut Alois Gmeiner

Anders sein: Werbetherapeut Alois Gmeiner

Hoteliers sind die am meisten verschuldete Unternehmergruppe! Kein Wunder, werden doch ständig Neubauten und Renovierungen durchgeführt, die jedoch oft nur kurzzeitig die entsprechenden Umsatzsteigerungen bringen, aber langfristig die Schuldenquote des Betriebes in die Höhe schrauben. Innovationscoach Alois Gmeiner sieht nur einen Ausweg aus dem Dilemma: “Schmeißt endlich die Architekten und Betonbaumeister aus dem Haus und lasst zuerst das Gehirn rauchen. Vor einer Renovierung steht die Überlegung von zugkräftigen Alleinstellungsmerkmalen für das Haus und ebenso ausgefeilte Marketing-Ideen für das entsprechende Gäste-Erlebnis. Nur damit können heute noch langfristig Häuser gefüllt werden. Und viele dieser Ideen lassen sich auch ohne sauteure Umbauten realisieren, wo eigentlich nur zwei Gruppen Gewinn machen – Architekten und Baumeister. Der Hotelier zahlt die Zeche.”

“Wobei ich nichts gegen diese Berufsgruppen habe, nur werden Sie leider viel zu schnell in den Ideenprozess integriert und es endet dann immer mit einem Allheilmittel: Neubau, Umbau, Ausbau! Das kann gut und wichtig sein, aber viele negative Beispiele zeigen das genaue Gegenteil. Daher ist eine fundierte und dennoch außergewöhnliche Marketing-Positionierung der erste Schritt zu einer Neuausrichtung eines Hotels. Oft kann mit einfachen und sehr günstigen baulichen Eingriffen bedeutend mehr Erlebnis für den Gast geschaffen werden, als mit Totalumbau. Und darum geht es schließlich – ums Gäste-Erlebnis.”

Für den Werbetherapeuten gilt es, genau das herauszufinden, wenn er zu einem Brainstorming ins Hotel seiner Klienten kommt. Was will der moderne Gast, was findet der Gast aktuell im Hotel vor und wofür ist er bereit zu zahlen? Der Werbetherapeut: “Und dann geht es ans Brainstormen. Damit im wahrsten Sinn des Wortes der Sturm durch die alten Gemäuer saust und neue Ideen Einzug halten können. Mit allem, was zur Verfügung steht. Denn ein Hotelgast bewertet ja nicht nur das Hotel selbst, sondern auch das Erlebnis in der Region. Und daher muss das Hotel als Vermittler, diese Erlebnisse auch dem Gast präsentieren und es für den Gast erlebbar machen können.”

Gmeiner: “Ich finde im Gespräch und bei meinem Aufenthalt in den Hotels immer ungehobene Schätze und wahre Perlen an Ideen oder Möglichkeiten, an die bisher niemand gedacht hat und die sich wunderbar für Marketing und Pressearbeit eignen. Es dauert meist nicht lange und die Muse küsst mich heiß und inniglich. Und der Hotelier profitiert davon.”

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