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December 23, 2013

HRS ruft zu Fairness auf: Bei Zimmerraten nicht schlechter als Booking und Expedia stellen

(Köln, 23. Dezember 2013) Der Vorteil ist dahin: HRS büßte nun als erstes Hotelbuchungsportal einen Teil seiner Handelsmacht über die Hotelpartner ein – das Bundeskartellamt hat die sog. Bestpreisklausel für unzulässig erklärt; wir berichteten. Nun bittet HRS-Chef Tobias Ragge die Hoteliers um Fairness: Man solle bei den eingestellten Zimmerraten nicht schlechter gestellt werden als Booking und Expedia.

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HSMA-Präsident Haakon Herbst gab dazu nun bekannt: “Ich werde diesem Aufruf definitiv Folge leisten”. Es ginge schließlich nicht nur um HRS, sondern um ein überordenetes Thema, eben wie eine faire Onlinevertriebsstrategie aussehen könnte. Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland (IHA) rät Hoteliers dazu, “unmissverständlich klar zu machen, dass sie sich bei ihrer Entscheidung, welcher Preis auf welchem Kanal verlangt werden soll, ausschließlich von ihren eigenen, autonomen, betriebswirtschaftlichen und strategischen Überlegungen leiten lassen und hierbei den Wunsch dieser Portale nach Ratenparität vollständig ausblenden.”

Lesen Sie dazu auch im aktuellen HOTEL TV PROGRAMM:
2014 wird das Jahr der Social Media im Hotelmarketing: Wie New Generation Hotels neue Technologien erfolgreich einsetzen: Zimmerbuchung per Facebook und – neu – auch Twitter – Check-in per Smartphone-App – Gästebewertungen bestimmen Zimmerpreise mit
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Was kommt nach der Ratenparität? Wirksame Strategien für Direktvertrieb gefragt – Aus für Bestpreisklausel von HRS – Bundeskartellamt starten auch Verfahren gegen Booking und Expedia

2 Comments on “HRS ruft zu Fairness auf: Bei Zimmerraten nicht schlechter als Booking und Expedia stellen

Thomas Wimmer
December 23, 2013 at 10:17 pm

Also ich fühle mich bei der Ratenparität nicht gezwungen. Ich finde sie einfach fair gegenüber dem Gast, der sich ja sonst nicht auskennt u fallweise “gepflanzt” vorkommen wird, weil er die Unterschiede nicht versteht. Gerade die Nicht-Parität wird zunehmend Preisdruck erzeugen – in die falsche Richtung. Weiters wird es, bei Bevorzugung von einzelnen Portal-Partnern, zu Quasi Monokulturen im Vertrieb kommen. Das muß für den Hotelier nicht zwangsläufig zu besseren Konditionen führen…… unter dem Motto: der Markt macht den Preis! Und da wir nicht zum streiten antreten, sondern um Geschäfte zu machen, halte ich betriebswirtschaftliche Rechnung und scharfes Revenue Mgmt für die bessere Lösung.

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