Close

October 19, 2012

Im November beginnt das Vorweihnachtsgeschäft mit Gästen aus Russland: Spitzenreiter beim Shopping-Tourismus in Deutschland bleiben Chinesen

(Düsseldorf, 19. Oktober 2012) Im November beginnen für den Einzelhandel wieder die verkaufsstarken Monate mit Käufern aus Russland, die besonders gerne das Weihnachtsgeschäft in Deutschland beleben. Stellt sich der Einzelhandel rechtzeitig auf diese treue Zielgruppe ein, lohnt sich das für den Umsatz. Von Januar bis September 2012 ließen russische Touristen bereits insgesamt 251 Millionen Euro in den Geschäften – ein Plus von 46 Prozent zum Vorjahr.

Shooping in Deutschland ist bei ausländischen Gästen hoch im Kurs - gerade zu Weinnachten (Foto: Weihnachtsmarkt Stuttgart/Stuttgart Tourismus)

Shooping in Deutschland ist bei ausländischen Gästen hoch im Kurs – gerade zu Weinnachten (Foto: Weihnachtsmarkt Stuttgart/Stuttgart Tourismus)

Dies ergab das “Shopping Tourist Barometer” von Global Blue, Experte für internationalen Shopping Tourismus. Das Barometer erfasst die Ausgaben von Reisenden, die sich anschließend die Mehrwertsteuer erstatten lassen. Im Durchschnitt gaben Käufer aus Russland beim Tax Free Kauf in Deutschland 351 Euro pro Einkauf und Geschäft aus. Beliebteste Einkaufsstadt der Gäste aus Russland ist dabei München. Dort ließen sie ein Drittel ihrer gesamten Tax Free Ausgaben in Deutschland. Auf Platz zwei folgt Berlin. Am liebsten kauften die Shopping-Touristen russischer Herkunft Mode und Bekleidung. Mit einem Anteil von 49 Prozent und einem Zuwachs von 39 Prozent steht diese Warenkategorie ganz oben auf ihrer Einkaufsliste. Die höchsten Beträge gaben Russen jedoch für Uhren und Schmuck aus, und zwar durchschnittlich 1.350 Euro. Gleichzeitig legte diese Luxus-Kategorie bei Russen um 66 Prozent zu.

Spitzenreiter beim Shopping-Tourismus in Deutschland sind zwar seit gut einem Jahr die Chinesen, Russen belegen den zweiten Platz. Gleichzeitig erfreut sich Deutschland jedoch bei Russen wachsender Beliebtheit und das Wachstum ihres Tax Free Umsatzes hat sich seit 2006 verdreifacht. Auf Platz drei liegen Reisende aus arabischen Ländern. Eines haben allen drei Zielgruppen gemeinsam: “Einkaufen auf Reisen ist heute mehr als nur eine schöne Nebensache. Mehr als einer von zwei Touristen verreist gezielt zum Shopping. Bei Global Blue nennen wir diese neue Zielgruppe deshalb Globe Shopper”, kommentierte Thorsten Lind, Geschäftsführer von Global Blue Deutschland.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *