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January 23, 2014

Neues Sex-Spielzeug fürs Hotelzimmer: Sex with Glass filmt Liebesakt

(London, 23. Januar 2014) Neues Sex-Spielzeug für’s Schäferstündchen im Hotel: “Sex with Glass” nennt sich die App, die neue An- und Aussichten ins Schlafzimmer bringen soll. “Sex wird nie mehr sein wie zuvor. Sieh alles, von jeder Perspektive”, lautet das Versprechen auf der Webseite der Entwickler. Die einzige Voraussetzung für diese neue erotische Erfahrung: Beide Liebespartner müssen beim Sex die Google-Brille tragen.

Neues Sex-Spielzeug für's Schäferstündchen im Hotel (Foto: Brinckheber/pixelio.de)

Neues Sex-Spielzeug für’s Schäferstündchen im Hotel (Foto: Brinckheber/pixelio.de)

Der Livefeed, der auf Google Glass während des Liebesspiels abläuft, verschafft einen interessanten Perspektivenwechsel für alle, die sich schon einmal gefragt haben, wie sie in den Momenten der Lust aussehen. Denn auf dem Display der Brille wird gezeigt, was der Partner sieht. Zudem kann man die App mit dem Smartphone synchronisieren – und das sexuelle Erlebnis von jedem Winkel aus betrachten.

Die App für Google Glass nutzt auch wenig einfallsreichen Liebhabern, etwa mit der Anweisung “Okay Glass, gib mir Ideen…” oder jenen, die musikalische Untermalung beim Liebesspiel bevorzugen: “Okay Glass, spiel Marvin Gaye…”

Video automatisch generiert
Wer gar nicht genug davon bekommen kann, sich und Partner beim Sex zu beobachten, wird sich über das Video-Feature der Anwendung freuen – zumindest kurz. Denn das Video, das nach dem Akt automatisch generiert wird, ist nur fünf Stunden lang zur Ansicht verfügbar. Danach wird es “für immer gelöscht. Das ist für alle Damen da draußen”, heißt es auf der Webseite.

Ob das ein ausreichender Schutz für die Privatsphäre ist, wird sich erst weisen müssen. Die App soll in Kürze verfügbar sein, auf der Webseite der Entwickler kann man sich aber bereits jetzt registrieren, um sofort nach offiziellem Erscheinen der Anwendung informiert zu werden. Ob Google sich begeistert zeigen wird, steht ebenfalls in den Sternen, wie man aus den Statements der Entwickler herauslesen kann: “Google hat uns nicht wirklich gefragt, das zu tun. Wir haben es einfach gemacht. Darum.”

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