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Ratenparität

Bei Direktbuchung immer 10 Euro günstiger – Interview mit Marek Gawel vom Bellevue Rheinhotel Boppard

Marek Gawel

Boppard, 22. Februar 2017 – Vor rund einem Jahr stieg Marek Gawel bei Best Western aus: Sein Bellevue Rheinhotel in Boppard ist heute mit immer mehr Direktbuchungen stärker denn je. Er macht den OTA klar, dass alle Buchungspartner dieselben Raten bekommen – aber bei Reservierungen über bellevue-boppard.de der Preis stets zehn Euro günstiger ist. Wie das gut funktioniert, erläutert er im Interview bei HOTELIER TV & RADIO.

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Good Morning Hoteliers (115) – 2017 wird Jahr des Preiskampfes

Good Morning Hoteliers (115) – 2017 wird Jahr des Preiskampfes - Hören Sie meine neueste Kolumne bei HOTELIER TV & RADIO: https://soundcloud.com/hoteliertv/good-morning-hoteliers-115-2017-wird-jahr-des-preiskampfes

In eigener Sache – Wissenswertes und echter Nutzwert für Hoteliers – der Wochengruss “Good Morning, Hoteliers!” von HOTELIER TV & RADIO. Folge 115:
Achten Sie darauf, wo Ihre Wholesaler-Raten buchbar sind, oft bei Billig-OTA. Das Ende der Ratenparität gibt Ihnen als Hotelier die unternehmerische Freiheit wieder, aber dies hat auch Tücken. Onlinebuchungsportale werden mit aller Macht versuchen, günstigere Raten anzubieten. Behalten Sie dies im Auge!

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Wie sich Hotels bei den Zimmerpreisen leicht austricksen lassen

Berlin/Bern, 07. Oktober 2016 – Unternehmerische Freiheit ist nötig, aber Schlupflöcher für Preistricksereien sind kontraproduktiv: Bei den volatilen Raten können Hoteliers zwar zu mehr Direktbuchungen kommen, aber um welchen Preis? Moderne Preisbots wie von triprebel.com und dreamcheaper.com nutzen Schlupflöcher in den AGB aus, um bereits gebuchte Zimmer günstiger neu zu reservieren. Und bei telefonischer Anfrage unterbieten etliche Häuser gern die genannten OTA-Rate, um sofort eine kurzfristige Buchung zu generieren.

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Ratenparität für Hotels: OLG Düsseldorf lässt Booking.com einstweilig abblitzen

Grafik: Arne Belau/hottelling

Düsseldorf, 09. Mai 2016 – Booking.com ist mit seinen Eilanträgen im Beschwerdeverfahren gegen das Verbot auch enger Ratenparitätsklauseln des Bundeskartellamtes vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gescheitert. Der erste Kartellsenat des OLG Düsseldorf lehnte heute den Antrag des Buchungsportals auf „Anordnung der aufschiebenden Wirkung“ gem. § 65 Abs. 3 Satz 3 GWB, d.h. auf Aussetzung der Kartellamtsentscheidung, vollumfänglich ab.

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Sieg für Direktvermarktung: Bundeskartellamt untersagt Booking jedwede Klausel zu Ratenparität in AGB und allen Vereinbarungen – Hotels können Zimmerpreise endlich wieder frei gestalten – Verfahren gegen Expedia geht weiter – Gegenwind in der gesamten EU

Grafik: Arne Belau/hottelling

UPDATE – Bonn – Klare Niederlage für booking.com: Das Bundeskartellamt untersagt dem OTA die erst im Juli diesen Jahres eingeführten engeren Paritätsklauseln in den AGB und sonstigen Vereinbarungen. Der deutsche und europäische Marktführer unter den Online-Buchungsportalen darf damit sowohl weite, als auch enge Paritätsklauseln gegenüber seinen Hotelpartnern in Deutschland nicht mehr anwenden. Andernfalls würde Booking.com eine Ordnungswidrigkeit begehen, die mit Bußgeld in bis zu dreistelliger Millionenhöhe geahndet werden könnte. Booking.com wurde aufgegeben, die beanstandeten Klauseln aus seinen AGB und Preferred Partner-Vereinbarungen zu entfernen. Endlich können Hotels nun auch rechtssicher die günstigsten Zimmerpreise in ihrer eigenen IBE anbieten. Die Klauseln müssen Klauseln bis zum 31. Januar 2016 vollständig aus den Verträgen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen entfernt werden, soweit sie Hotels in Deutschland betreffen. Gegen die Verfügung kann Booking Beschwerde beim OLG Düsseldorf einlegen und gegen die sofortige Vollziehbarkeit einstweiligen Rechtsschutz beantragen. Das laufende Verfahren wegen der Bestpreisklauseln des Wettbewerbers Expedia wird fortgesetzt. Das Bundeskartellamt steht weiterhin mit den in diesem Bereich aktiven europäischen Wettbewerbsbehörden und der Europäischen Kommission in engem Kontakt und beteiligt sich im kommenden Jahr an einer Evaluierung der verschiedenen kartellbehördlichen Maßnahmen auf den europäischen Hotelportalmärkten

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Frankreich verbietet Ratenparitätsklauseln per Gesetz – IHA: Wichtiger Schritt für Hotels in ganz Europa, um die Kontrolle über ihre eigenen Angebote zurückzuerlangen

Grafik: Arne Belau/hottelling

(Brüssel/Paris, 10. Juli 2015) Die französische Nationalversammlung hat heute das so genannte „Loi Macron“ endgültig angenommen. Es enthält unter anderem ein Verbot von Ratenparitätsklauseln in den Verträgen zwischen Hoteliers und Online-Buchungsportalen (OTA) und klassifiziert solche Vertragsbeziehungen rechtlich als „Vertretungsmandat“ („mandate contrat“). Dies ist die erste explizite Entscheidung eines Gesetzgebers in Europa, Ratenparitätsklauseln in Verträgen generell zu verbieten. Mit dieser Entscheidung erhalten die Hoteliers in Frankreich endlich ihre unternehmerische Freiheit zurück und können ihren Gästen die Konditionen- und Buchungsvorteile gewähren, die sie für angemessen erachten. Frankreich ist damit neben Deutschland das zweite Land, in dem Ratenparitätsklauseln in den Verträgen der OTA verboten wurden.

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Auch Expedia bleibt bei Knebelverträgen: Hotel dürfen günstigere Zimmerraten nur bei anderen OTA anbieten – Zeit für einen Marketing-Masterplan für mehr Direktbuchungen

Hoteliers setzen sich gegenüber OTA in Sachen Buchungsprovision allmählich durch - Bei der Ratenparität dagegen herrscht Krieg (Foto: Media Images/fotolia.com)

(Bellevue/Washington, 02. Juli 2015) Von unternehmerischer Freiheit sind Hoteliers immer noch ein entscheidendes Stück weit entfernt: Ab 1. August gewährt auch das weltgrößte Reisebüro expedia.com – nach booking.com – seine AGB in Sachen Ratenparität an. Aber nur ein bisschen eben: Die Zimmerraten der Hotelpartner dürfen bei anderen OTA variieren, jedoch nicht auf der eigenen Hotel-Webpage. Für die Hotelsuche auf den wichtigen Metasearchern wie trivago.de oder kayak.com macht dies wenig Sinn.

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IHA warnt vor neuen AGB von booking.com – Verpflichtende Ratenparitäts-Klausel birgt Risiken

Hoteliers setzen sich gegenüber OTA in Sachen Buchungsprovision allmählich durch - Bei der Ratenparität dagegen herrscht Krieg (Foto: Media Images/fotolia.com)

(Berlin, 29. Juni 2015) Ende letzter Woche teilte Booking.com seinen Vertragspartnern kurzfristig mit, dass das Buchungsportal unbeeindruckt von der Abmahnung des Bundeskartellamts vom 2. April 2015 weiterhin auf seiner Ratenparitätsklausel bezüglich der Hotel-Websites beharre. Setze der Hotelpartner die Zusammenarbeit mit dem Portal nach dem 1. Juli fort, träten die neuen AGB von Booking.com automatisch in Kraft.

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Booking.com will an Ratenparität mit Hotels festhalten – Nur teilweise Zugeständnisse

(Amsterdam, 25. Juni 2015) Es klingt wie ein Einlenken, ist aber nur eine Nebelkerze: Europas stärkstes OTA booking.com gebe klein bei und verzichte auf die geforderte Ratenparität, heißt es in einer neuen Pressemitteilung von heute. Jedoch gilt dies nur für einheitliche Zimmerpreise der Hotelpartner auf anderen Buchungsportalen. Die Ratenparität bleibt jedoch im Kern erhalten: Die Zimmerpreise bei booking.com und auf den Hotel-Webseiten müssen weiterhin gleich bleiben. Damit versucht man bei der Priceline Group, zu der booking.com gehört, die Wettbewerbsbehörden in Frankreich, Italien und Schweden zu beschwichtigen.

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Ratenparität per Gesetz verbieten: Vorbild Frankreich – Österreichs Hoteliers fordern ähnliches Gesetz – Wo bleibt der Vorstoß in Deutschland?

Hoteliers setzen sich gegenüber OTA in Sachen Buchungsprovision allmählich durch - Bei der Ratenparität dagegen herrscht Krieg (Foto: Media Images/fotolia.com)

(Paris/Wien/Berlin, 25. Juni 2015) Per Onlinepetition lässt sich eine erste politische Speerspitze vorantreiben: Nach dem Vorbild aus Frankreich fordern nun auch Österreichs Hoteliers, die Ratenparität per Gesetz zu verbieten. Damit soll u.a. dem übermächtigen OTA booking.com Einhalt geboten werden. In Deutschland steht die von Buchungsportalen geforderte Ratenparität zwar unter Beobachtung der Wettbewerbshüter, aber kann faktisch ausgeübt werden. Nun bleibt abzuwarten, wann und wer einen ersthaften politischen Vorstoß für eine gesetzliche Regelung auch hierzulande vorantreibt.

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