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August 28, 2012

"TNS Convergence Monitor": 39 Prozent der 14- bis 64-Jährigen gehen mit dem Handy online

Dynamische Entwicklung bei der Internetnutzung per Handy – Verbreitung von Smartphones verdoppelt sich binnen eines Jahres

(München/Bielefeld, 28. August 2012) Die Internetnutzung mit dem Handy entwickelt sich laut aktuellem “TNS Convergence Monitor” äußerst dynamisch. Mittlerweile gehen 39 Prozent der 14- bis 64-Jährigen mit ihrem Handy online – sei es um E-Mails abzurufen, um im Internet zu surfen oder um Apps zu nutzen. Treiber dieser Entwicklung ist insbesondere die zunehmende Verbreitung internetfähiger Mobiltelefone. Der Trend geht – mit großen Steigerungsraten – klar zum Smartphone.

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33 Prozent der Befragten geben an, privat ein Smartphone zu besitzen, also ein Mobiltelefon, mit dem man bequem im Internet surfen sowie E-Mails empfangen und versenden kann. Im Vorjahr waren nur 17 Prozent der 14- bis 64-Jährigen Besitzer eines Smartphones. Binnen Jahresfrist hat sich der Markt für Smartphones folglich nahezu verdoppelt.

Mit dem Smartphonetrend wächst die mobile Nutzung: 39 Prozent der Befragten surfen zumindest hin und wieder mit dem Mobiltelefon im Internet, nutzen Apps oder rufen E-Mails ab. Das bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr ein Zuwachs von 15 Prozentpunkten.

Treiber sind hierbei vor allem die Jüngeren: Wegen ihrer größeren Internet- und Technikaffinität ist der Zuwachs der Internetnutzung per Mobilgerät bei den 14- bis 29-Jährigen im Vergleich zu den Älteren besonders groß: Waren in 2011 noch 39 Prozent in dieser Altersgruppe mit dem Handy online, gehen 2012 bereits 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy ins Internet, checken E-Mails oder nutzen Apps. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen verdoppelt sich die Zahl der Nutzer von 21 Prozent in 2011 auf 40 Prozent in 2012. Die Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen ist dagegen weiterhin zurückhaltend mit nur 19 Prozent Nutzung (2011: 13 Prozent).

Drei Viertel der Nutzer gehen mindestens einmal pro Woche online, weitere zehn Prozent zumindest einmal im Monat.

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Bei den mit dem Handy abgerufenen Inhalten hat insbesondere Social Networking einen hohen Stellenwert: 40 Prozent derer, die mit dem Smartphone im Internet surfen oder Apps nutzen, nehmen mindestens einmal pro Woche auf diesem Weg Kontakt zu ihren Freunden und Bekannten auf. Auch Kommunikation über Instant Messaging wird mit 22 Prozent Nutzern pro Woche relativ häufig genutzt. Da gilt ebenso für aktuelle Informationen auf den Webseiten von Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sendern, die von 23 Prozent wöchentlich mit dem Handy abgerufen werden.

Betrachtet man die hohen Steigerungsraten sowohl bei der Verbreitung von Smartphones als auch bei der Internetnutzung mit dem Handy im vergangenen Jahr, ist von einem weiteren dynamischen Wachstum auszugehen.

Nach wie vor steht beim Handy aber die One-to-one-Kommunikation im Vordergrund: Neben dem Telefonieren ist die SMS die mit Abstand am häufigsten genutzte Funktion: 59 Prozent der 14- bis 64-Jährigen tippen mindestens einmal pro Woche Kurznachrichten.
Das Abrufen von E-Mails ist hingegen am weitesten verbreitete Internet-Anwendung, und zwar mit 47 Prozent wöchentlicher Nutzung bei all jenen, die mit dem Handy im Internet surfen.

Neben der Internetnutzung mit dem Handy analysiert der “TNS Convergence Monitor” unter anderem die Verbreitung und Nutzung von Tablets. Auch hier ist ein steiles Wachstum zu verzeichnen, wenn auch bei einem deutlich niedrigeren Ausgangsniveau: Gingen in 2011 nur zwei Prozent der 14- bis 64-Jährigen mit einem Tablet ins Internet, sind es in 2012 bereits fünf Prozent. Interessanterweise sind das nicht vor allem Jüngere: Der Anteil liegt in den Altersgruppen auf ähnlichem Niveau.

Eine deutlich größere Verbreitung dieser tragbaren, flachen und bedienerfreundlichen PCs ist mittelfristig zu erwarten, denn im Vergleich zum Mobiltelefon eigenen sich die Tablets besonders gut für den Konsum klassischer Medieninhalte: 52 Prozent der Tablet-Nutzer rufen mit dem Tablet zumindest wöchentlich von Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sendern bereitgestellte Informationen ab, 15 Prozent sehen sich damit den Livestream von TV-Sendungen an.

„Die Internetnutzung mit mobilen Endgeräten ist 2012 in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, sagt Andrea Geißlitz, Associate Director bei TNS Infratest. „Angesichts der großen Wachstumsraten gehen wir davon aus, dass diese Entwicklung weiter anhalten wird. Auch der Markt für Tablets wächst sehr dynamisch, denn auf dem größeren Bildschirm ist es – im Gegensatz zum deutlich kleineren Handy-Display – möglich Zeitung oder Bücher zu lesen und es macht Spaß Videos anzusehen.“

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der sechsten Auflage der Forschungsreihe “TNS Convergence Monitor”, einer Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung Sales & Services, Deutscher Telekom, IP Deutschland, Vodafone D2 GmbH und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen fundierten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Medien sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten.

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